Dienstag, 19. Oktober 2010

Las Vegas

Glitzer Glitzer Funkel Funkel, jedes mal von neuem faszinierend. Überal wird man mit günstigen Preisen gelockt, mit der Hoffnung, dass man dort sein Geld verspielt. So kostete uns eine Nacht für 2 Personen USD 30 in einem schönen Hotel am Strip. Wenn man aber so lange am reisen ist, kann es trotzdem gefährlich werden in Las Vegas - Spielsuchtgefahr!


Etwas, was mich jedes mal fasziniert, ist der Besuch in der Wäscherei. Bis man all seine Kleider gewaschen und getrocknet hat, vergeht gerne mal eine Stunde. Und in dieser Stunde verwickelt man sich mit vielen Leuten in Gespräche. Politik, Obama, Immigration und vieles mehr sind die Themen. So habe ich erfahren, das Las Vegas die höchste Arbeitslosenquote der USA hat. Fast 16 Prozent. Überal fehlt es an Geld, sogar ganze Hotelkomplexe wurden mitten im Bau unterbrochen. Als gewöhnlicher Tourist bekommt man das nicht so zu spüren. Vor allem, wenn man in den teuren Hotels wie Belagio, Venedig oder Paris Paris ist und die Leute für Prada, Louis Vouitton und Chanel viel Geld ausgeben.







Da wir auf Sparkurs sind, haben wir mehr Zeit mit Besichtigungen verbracht, als in den riesigen Casinos. Ab und zu lag es zwar drin, ein paar Dollars zu verspielen, sowie die Achterbahnen zu geniessen.



Die Besichtigung der Hoover-Staudammes passte irgendwie in die momentanige Zeit. Die Staumauer wurde gebaut, um gegen die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre anzukämpfen. Tausende Jobs wurden mit dem Bau geschaffen. Gerade gegenüber von diesem Damm wurde an diesem Tag das nächste Projekt beendet und eine grosse Feier fand statt. Eine Brücke, welche die beiden Staaten Arizona und Nevada verbindet, wurde eingeweiht. Ist das die Antwort zur heutigen Wirtschaftskriese?





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